Aida Cosma / Helios-Klasse
Meyer Werft Papenburg
Heimathafen/ Genua
Reederei/ Aida Cruises
Stapellauf / 10 Juli 2021
Zugelassene Passagiere: 6600
Besatzung/ ca. 1500
Mein Mann ist kein Kreuzfahrt Fan daher habe ich einfach für mich alleine gebucht.
Meine erste Kreuzfahrt alleine .. Na ja nicht ganz,,, vor 33 Jahren machte ich eine Mittelmeer Kreuzfahrt mit der Acdeniz.
Also ab auf das größte Schiff von Aida.
Einbischen gemischte Gefühle waren schon vorhanden. Komme ich alleine zurecht ? ( bin ja nicht mehr die jüngste
Klappt der Flug ? Habe ich eine schöne Kabine? Wie und wo kann ich die Ausflüge buchen ? Was möchte ich denn gerne sehen? Finde ich mich auf dem Schiff überhaupt zurecht ?
Natürlich haben sich diese ängstlichen Gefühle in Luft aufgelöst, schon in dieser Sekunde als ich mit dem Flugzeug in der Luft war.
Im Flughafenterminal habe ich schon die erste nette allein Reisende kennengelernt und in Teneriffa beim einchecken die nächste .
Wir haben uns super verstanden.🫠
Das einchecken auf der Aida Cosma ging relativ zügig und wir konnten unsere Kabine schon beziehen. Die Koffer standen innerhalb einer Stunde vor der Kabine.
Als erstes die Kabine inspiziert, und war super zufrieden, ich hatte Vario gebucht ( heißt: das ich die Kabine nicht selbst aussuchen konnte sondern sie wurde mir von Aida zugewiesen)
Exklusive Rossini Bar / Treppenaufgang und Japan- Flair/ Ocean's u. French Kiss Restaurants
Die erste Insel war Fuerteventura im Hafen von Puerto del Rosario.
Da ich nicht den ganzen Tag unterwegs sein wollte hatte ich über Aida einen Ausflug gebucht.
Mit dem Bus ging es in den Norden von Fuerteventura nach El Cotillo .
Ein ruhiges kleines Fischerdorf an der rauhen Westküste. Die langen Strände locken überwiegend Surfer an, die Brandung ist hier sehr stark. Der Strand besteht aus schwarze und kleine Lavasteine. Das Wetter war etwas bedeckt und sehr windig , die Sonne hatte Mühe sich durchzuringen. Ich mag diesen Wind das Meer und die hohen Wellen.
Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder zurück.
Der nächste Hafen war Arrecife auf Lanzarote.
Ich hatte vorab schon eine privat Buchung vorgenommen bei Daniela Skiba.
Sie selbst konnte diese Tour nicht führen dafür ist ihr Ehemann eingesprungen, und ich muss sagen , es war ein super schöner Tag.
Steffi die auch allein reisend war hatte sich der Gruppe mit angeschlossen. Wir haben viel gesehen und ganz viel gelacht so das ich zeitweise gar nicht mitbekommen habe, was Dietmar uns an Infos. zukommen lies.🤣
Lanzarote ist eine Insel vulkanischen Ursprungs. Vor rund 36 Millionen Jahren begannen wiederholte unterseeische Vulkanausbrüche den Sockel der Insel zu bilden.
Am 1 Sept. 1730 kam es zu schweren Vulkanausbrüchen. Es bildeten sich auf einer Strecke von 18 Kilometern schließlich insgesamt 32 neue Vulkane.
Die Ausbrüche wurden durch Andre's Lorenzo Curbelo, Pfarrer von Yaiza, der mit Ausnahme von drei Monaten auf der Insel blieb, in einem 1744 endgültiger Fassung in einem Buch dokumentiert.
1974 wurde der Nationalpark Timanfaya gegründet. Er wird auch als Montanas del Fuego ( Feuerberg) bezeichnet.
Lanzarote hat eine sehr karge Landschaft die aus den vulkanischen Ursprungs resultiert.
Nur Sand, Lava und dann, das rauschende türkisfarbene Meer. Hätte mich stundenlang dort aufhalten können, doch irgendwann geht auch der schönste Tag zu ende.
Ich kann die Dani und ihren Ehemann Dietmar sehr empfehlen .
Hier der Kontakt.
https://www.instagram.com/with.me.lanzarote/#
Gran Canaria / Maspalomas
So viel positives über Maspalomas gehört von Freunden und Familie.
Was soll ich sagen ( mich hat es nicht begeistert. 😞
Vielleicht war ich auch nicht zum richtigen Zeitpunkt da.
Touristen im Überfluss. (Klar ich war auch einer)
Die Dünen überlaufen von Menschen es war einfach kein Flair da, was mich hätte beeindrucken können.
Es war an diesem Tag sehr windig und man wurde regelecht vom Sand gepudert. Ich hatte mich in ein Café gesetzt habe mir das treiben der Leute angesehen und auf den Bus gewartet der mich wieder zum Schiff brachte.
Fazit: Es war nur ein Bruchteil was ich von Gran Canaria gesehen habe vielleicht wäre ich doch besser in die Stadt Las Palmas gefahren ?
Madeira ( Funchal ) die letzte Insel die wir angefahren haben.
Die nördlichste Insel hat beeindruckende und vielseitige Landschaft.
Die von Hügeln umgebene Stadt Funchal ist für ihren Hafen , ihre Gärten und ihre Madeirawein Kellereien bekannt.
Wir sind dann mit der Seilbahn zum Monte hoch gefahren , leider war die Aussicht etwas diesig so das man keine klare Sicht hatte. Oben angekommen hatte man einen tollen Blick zum Hafen.
In den Garten sind wir nicht gegangen da wäre zu viel Zeit draufgegangen und man hätte von der Stadt nicht mehr viel gesehen. Wieder nach unten und mit der gelben Buslinie eine schöne Rundfahrt gemacht.
Cámara de Lobos sind wir ausgestiegen, eines der ältesten Fischerdörfer auf Madeira und erlangte
seine Berühmtheit, da Winston Churchill dort mit malen verweilte. Wir haben dann noch einen schönen Platz im Café ergattern können . Bolo do Caco muss man gegessen haben, das ist ein rundes Beilagen Brot mit weicher fluffiger Textur und knuspriger Kruste. Ein unwiderstehliches Aroma .
Natürlich durfte das Getränk Poncha nicht fehlen. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen aber Steffi kannte das Getränk also musste ich es probieren. Einen zweiten hätte ich nicht trinken können dann hätte man mich tragen müssen 🤣
Das Getränk besteht aus typischerweise einem madeirischen Brand, aus Zuckerrohrsaft, Bienenhonig, Rohrzucker, einheimischen Orangen und Zitronen in einem wechselnden Mischungsverhältnis von etwa einem Drittel.
Die Lanai Bar war immer unser Treffpunkt. Man konnte herrlich draußen sitzen, seinen Cocktail genießen und morgens bei Sonnenschein frühstücken.
Nicole kannte ich schon durch die WhatsApp Gruppe die ein Mitreisender erstellt hatte.
Persönlich erst auf dem Schiff.
Jedes mal wenn Sie auftauchte versprühte Sie super gute Laune.
Mit ihr und ihren Sohn Johann verbrachte ich einen sehr schönen Abend im Ocean's Restaurant . Es war sehr schön liebe Nicole Dich und Deinen Sohn Johann kennengelernt zu haben.
Ich möchte jetzt hier keine Bewertung für Aida abgeben aber erwähnungswert ist, das Personal egal wo sie eingesetzt waren , immer sehr nett, höflich und hilfsbereit waren.
Fazit: Meine Bedenken , sind schnell verflogen. Ich hätte nicht gedacht das man Leute die beim Hinflug neben mir saßen erst beim Rückflug wieder gesehen habe. Es hat sich alles sehr verlaufen selbst beim Abendessen in den Buffet Restaurants . Also sollte ein lukratives Angebot seitens Aida
angeboten werden wäre ich nicht abgeneigt noch mal eine Kreuzfahrt zu machen.